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Onpage Optimierung

Die Onpage Optimierung ist der einzige Arbeitsschritt der Suchmaschinenoptimierung, den Sie ganz alleine bestimmen können.
Umso wichtiger ist es, dass diese Arbeit sehr sorgfältig gemacht wird – die Offpage Optimierung sollte nach der Onpage Optimierung geschehen,
da sie diese nicht – beziehungsweise in einem sehr kleinem Ausmaß – bestimmen können.

Damit Sie den folgenden Artikel gut verstehen können, sollten Sie folgende Begriffe kennen:

*) Website: Unter der Website versteht man das gesamte Internetprojekt mit allen Seiten & Unterseiten
*) Webseite: Eine Webseite ist eine Seite ihrer Website, also ein “Teil” davon.
*) Homepage: Die Homepage ist die wichtigste Seite Ihrer Website. Sie ist zu erreichen, indem Sie die Domain ohne Pfadangabe nutzen (zb www.seo-news.at).
Die Homepage erhält von Google einen Bonus, sie sollten die Homepage also sehr gut optimieren, um “noch besser” gelistet zu werden!

Es folgt eine Liste an Aufgaben, die einen Großteil der Onpage-Optimierung ausmachen.

1) Der Titel. Der Titel wird von Google sehr stark gewichtet, es ist also umbedingt nötig,
das Keyword, für das die Seite optimiert wird, so früh wie möglich im Titel zu platzieren.
Sollten Sie also eine Seite über Handystrahlungen und deren Gefahren optimieren wollen, sollten sie Titel wie zum Beispiel “Handystrahlungen – Fakten und Gefahren | domain.de” benutzen .
Das Hauptkeyword ist sehr früh (erstes Wort) , bindewörter und Trennzeichen (“und”, – ) werden von Google automatisch aussortiert.

2) Die Meta Einträge.
Google und die meisten anderen “großen” Suchmaschinen beachten die Meta Keywords zwar nicht mehr, trotzdem sollten sie gesetzt werden.
Das hat mehrere Gründe, zum beispiel nutzen viele kleine Suchmaschinen sehrwohl noch die Meta Keywords und zum anderen. Es schadet also auf keinen Fall, die Meta Keywords zu setzen.

Wichtiger ist da schon das Meta Tag “Description”. Mit der Suchmaschinenoptimierung wollen Sie ja erreichen, dass der suchende Internetuser auf Ihre Website klickt. Der normale Internetuser liest die

Suchergebnisse nicht, er “scannt” sie – bzw Teile davon. Wenn er auf den ersten Blick nicht erkennt, was sich hinter dem Link verbirgt, wird er höchstwahrscheinlich nicht darauf klicken.
Mithilfe des Meta Tags “Description” können Sie Google andeuten, was für einen Text Sie unter ihrem Sucheintrag haben möchten. Sie sollte möglichst kurz sein, aber soviele Informationen wie möglich umfassen.

Ein weiteres Meta Tag trägt den namen “robots” :

Dieses Tag wurde erst vor kurzer Zeit von den großen Suchmaschinen der Welt”geboren”.
Damit ist es jedem Webmaster freigestellt, ob er seine eigene Website in den Google Index eintragen lassen will
und ob er Links, die er setzt, als Empfehlung für Google setzen will (“Follow”) oder eben nicht (“nofollow”)
Viele Webmaster benutzen dieses “nofollow” Attribut, um keinen “Linkjuice” zu verschenken.
Unter “Linkjuice” versteht man den Wert eines ausgehenden Links, und der wird – im groben – so berechnet:

Für jeden Link, der auf die eigene Seite verweist, erhält man Linkjuice. (Sofern dieser “follow” ist)
Für jeden Link den man setzt, verschenkt man LinkJuice an die verlinkte Seite (aber eben nur bei “follow”!)

Um Linkjuice zu sparen, und damit die wenigen Links, die man als Empfehlung verlinken möchte, zu stärken, nutzen viele Webmaster leider das “nofollow”
Attribut. In Seo Kreisen wird dieses “Phänomen” auch “Linkgeiz” genannt.

Um Google zu sagen, dass diese Website indexiert werden soll und alle Links als Empfehlung zu sehen sind, reicht folgende Angabe im HEAD Bereich der Website: “”

3) Die Keyword Dichte.

Einen ebenfalls großen Wert hat die sogenannte Keyword Dichte.
Google geht davon aus, dass ein Keyword, das wichtig für den Artikel ist, öfter genutzt wird.
Kurz gesagt: Sollten Sie Ihre Website zu dem Thema “Handystrahlungen” optimieren, ist es sinnvoll, wenn Handystrahlungen jedes 20e Wort ist.
Sie haben damit eine Keyworddichte von 5%, was ein sehr guter Wert ist.
Wie Sie bereits wissen, sollte man für jedes Keyword eine eigene Seite machen. Macht man dies jedoch nicht, und man schreibt einen Text mit 600 Wörtern – und hat dabei noch 4 Keywords , auf die
man optimieren muss – Diesen Text im Sinne der Keyword Dichte richtig zu optimieren ist unmöglich.
Im Web gibt es mehrere , kostenlose Tools, die Ihnen nach eingabe Ihrer Website und des Keywords die exakte Keyworddichte angeben.

4) Kennzeichnung von Keywords

Bei der Suchmaschinenoptimierung ebenfalls sehr wichtig:
Damit Google erkennt, dass ein bestimmtes Wort sehr wichtig für diese Seite ist, sollten Sie auf der Seite, die sie für ein spezielles Keyword optimiert haben, genau dieses Keyword
kennzeichnen. Dies können Sie zum Beispiel durch das “<strong>” bzw <b>” erreichen. Sie sollten ihr Keyword jedesmal, wenn es auf der Seite vorkommt, so kennzeichnen -
nicht jedoch über 30 mal . Haben Sie also eine Seite für das Keyword “Stromsparen” optimiert, sollten Sie auf dieser Seite das Wort Stromsparen immer kennzeichnen!

5) Benutzen Sie Überschriften!

Durch das Auslassen der Überschriften verschenken Sie ungenutztes Potential!
Google wärtet h1 und h2 Überschriften sehr stark – auch hier sollten Sie also das Keyword, für die die Seite optimiert wurde, unterbringen.
Nutzen Sie aber nicht zu viele Überschriften, das könnte ein “Schuss in den Ofen” werden.

6) Desto früher, desto besser.

Probieren Sie, den Content, also den Text der Seite, so früh wie möglich in den HTML Quellcode zu schreiben. Google geht davon aus, dass ein Text, der früher im Quellcode steht, wichtiger ist,
als einer der Unten steht. Die meisten Webmaster jedoch schreiben zu früh die Navigation – meist über den Content der Seite! Damit verschenken Sie ungenutztes Potential!
Probieren Sie also, den Text so früh wie möglich in den Quellcode zu schreiben und dann via CSS an die richtige stelle zu platzieren! Wenn Sie auf HTML Kommentare verzichten können,
sollten Sie sie löschen – Sie verschwenden damit nur unnötigen Platz und der Rest des HTML Codes “rutscht” nach unten!

7) Interne Verlinkung

Unter der “Internen Verlinkung” versteht man Links von Ihrer Seite, die auf andere Seiten ihrer Website deuten.
Eine gute Interne Verlinkung ist einer der Basispunkte der Onpage Optimierung und es zahlt sich durchaus aus,
dieses Verlinkungssystem gut zu durchplanen. Einige Punkte gibt es auch hier zu beachten.

7.1) Erstellen Sie eine Sitemap ihrer Website! :

Unter einer Sitemap versteht man eine Auflistung aller Seiten auf ihrer Website.
Sie haben also auf einer Webseite Links zu allen Seiten auf ihrer Webpräsenz.
Dies lässt sich auch gut für “404 – Seite nicht gefunden” benutzen :
Sollte der Webserver die angeforderte Seite nicht finden, kommt normalerweise eine 404 – Seite nicht gefunden Fehlermeldung.
Diese ist erstens nicht gerade hübsch und zweites vollkommen Nutzlos.
Ersetzen Sie diese 404 Seite jedoch durch die Sitemap , haben Sie erstens etwas gutes für die Interne Verlinkung getan und damit den Suchmaschinen einen gefallen getan,
und andererseits haben Sie die Chance, dass ein User die Seite, die er sehen will, doch noch in der Sitemap findet.
Ein gutes Beispiel der internen Verlinkung bietet Wikipedia. Wenn Sie sich einen Artikel dort anschauen, werden Sie feststellen, dass ein beachtlicher Teil der Wörter ein Link zu einem
anderen Wikipedia-Artikel ist.
Wie Sie sehen, ist eine gute, interne Verlinkung sowohl für den Menschen, als auch für die Suchmaschinen von großer Bedeutung!

Vielleicht haben Sie es sich ja bereits gedacht – ich fasse hier unter einer Seite einen großen Teil der Onpage Optimierung zusammen.
Dies ist für die Keyword Dichte natürlich ein fataler Fehler, aber für die Orientierung auf der Webseite und
die Übersichtlichkeit ist es hier besser geeignet. Vergessen Sie niemals:
Eine Website sollte für Menschen – nicht für Maschinen gemacht sein!

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3 Responses to “Onpage Optimierung”

  1. “Um Linkjuice zu sparen, und damit die wenigen Links, die man als Empfehlung verlinken möchte, zu stärken, nutzen viele Webmaster leider das “nofollow”
    Attribut.”

    Kleines update dazu:

    Leider schon lange nicht mehr. Mittlerweile heißt nofollow wirklich nurnoch, das dem Link nicht gefolgt wird, also die Ziel-Seite keinen Linkjuice bekommt. Allerdings verschenkt man den eigenen damit(und da sag nochmal einer Energie kann nicht verloren gehen ;) )

  2. Richtig – der Artikel ist aber mittlerweile über ein Jahr alt und bedarf einer Komplettsanierung :-) Gibt aber trotzdem noch genug wege, den Linkjuice anders zu verteilen – unter anderem mit (speziellen) javascript links :-)

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