13. August 2009

RSS Feeds in Analytics Tracken

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Wer kennt es nicht – auf nahezu jedem Blog wird mit der Anzahl an Feedreadern geworben , meist als schön blinkendes Widget damit man es nurnicht übersieht.
Persönlich frage ich mir immer, was genau man damit kommunizieren will. Wieviele Leser den Artikel durch den RSS feed gefunden haben, wieviele Leser “Karteileichen” sind und vieles mehr sieht der Blogleser natürlich nicht. Wobei – der “Blogleser” in diesem Zusammenhang nicht unbedingt stimmt, schließlich wissen es die Blogger auch nicht – meist zumindest.
Es ist also im Prinzip vollkommen egal, ob mein Blog 100 Feedreader oder 10.000 hat – es bringt mir absolut nichts, wenn daraus keine Besuche entstehen .
Natürlich gibt es genügend Möglichkeiten, den Erfolg von RSS feeds zu tracken – angefangen von Feedsburner etc.

Das Problem ist jedoch, dass diese Daten einerseits wiedermal woanders gespeichert werden. Mir geht es dabei nicht um Datenschutz, sondern einfach um die Vergleichbarkeit und vor allem um das weitere tracken der Besucher. Ich sehe zwar, dass der User über den RSS feed gekommen ist – welchen Artikel er geklickt hat, weiß ich nicht.
Und wenn ich – bei anderen tools – sehen kann,  durch welchen Artikel der Leser gekommen ist, weiß ich wiederum nicht, was er anschließend auf meiner Seite getan hat.

Die eigentliche Lösung des Problems nutzt ihr wahrscheinlich sowieso – Google Analytics.

Analytics ermöglicht es euch, Kampagnen zu erstellen um so den Erfolg von euren Werbemaßnahmen zu  ergreifen. Da die Daten anschließend bei Analytics landen, könnt ihr mit ihnen herumspielen und sie in andere Berichte einbinden – wunderbar. Das schöne dabei ist, dass Kampagnen und Medien bei Google Analytics nicht extra angelegt werden müssen , es geschieht automatisch sobald ein Visitor auf eine Seite eures Blogs geht, die diese Parameter in der URL enthält:

utm_source : Das ist die Quelle / Seite , von der der User kommt. In unserem Falle wäre das  RSS

utm_medium : Hier wird das Medium beschrieben , über das der User kam. In der Praxis wäre das zB ein Textlink, ein Banner o.Ä.

utm_content :  Hier wird eine “Anzeigenversion” definiert , die genutzt werden kann, wenn mehrere ähnliche / gleiche Medien auf eine Zielseite zeigen.
Ein typischer Fall wäre also Linktext oder Bannerversion / Bannerfarbe / Bannertyp

utm_campaign: Hier wird schlussendlich die Kampagne definiert / benannt. In unserem Fall wäre das zB der Titel des Blogbeitrags

Es gibt noch weitere Parameter, diese sind jedoch – für unsere Zwecke – unnötig.

Es wäre doch äußerst sinnvoll, wenn wir jede Kampagne einzeln tracken und somit genau sehen können, welche Resonanz welcher Blogpost bringt.
Wie bereits geschrieben, nutze ich für jeden Blogpost eine andere utm_campaign – nämlich den Titel des Blogbeitrags.
Wer sich meinen RSS-Feed anschaut,wird zB folgende URL entdecken:

http://www.seo-news.at/ctr-von-automatischen-descriptions?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=ctr-von-automatischen-descriptions

Wir sehen: Es wurden einfach die Parameter für Source (RSS), Medium (Ebenfalls RSS) und die Kampagne eingetragen.

Um das ganze nun in die Realtität umzusetzen, nutze ich persönlich ein eigenständiges Plugin. Wer das Google Analytics for Wordpress Plugin von Yoast nutzt, findet in den Settings unter “Advanced Settings” ebenfalls die möglichkeit, RSS via Analytics tracken zu lassen. Auch hier werden die Urls im Feed mit den oben beschriebenen Tags versehen – Ebenfalls Source & Medium RSS, Kampagne  = Artikel Title. yoast

Persönlich nutze ich aber ein eigenständiges Plugin, das den Namen Tracked RSS trägt.
Einfach hochladen, aktivieren, fertig.

Die Urls in dem Feed werden absofort automatisch mit den Tags versehen, Analytics erstellt die Kampagnen automatisch, sobald
das erste mal ein Visit über den Click erfolgt ist. Ihr müsst also nichts machen, ausser warten und euch die Ergebnisse anschauen.

Diese sehen übrigens wiefolgt aus:

google-analytics-kampagnen-uebersicht

Wie ihr seht, könnt ihr Genau sehen, welche Kampagne (= Welcher Artikel) wieviele Zugriffe gebracht hat, die durchschnittliche Seitenanzahl / Zugriff etc.
Ebenfalls interessant ist die Möglichkeit zu Tracken, ob Besucher durch den RSS Feed eine Conversion getätigt haben (Siehe Reiter “Ziel-Conversions) und vor allem die Adsense Einnahmen. Da ich auf Seo-news.at jedoch keine Werbung schalte, seht ihr diesen Reiter nicht.

Ihr könnt nun wie gewohnt mit den Daten spielen und sie in Segmente  / Benutzerdefiniere Berichte einbinden ,  teilweise die Qualität von Blogposts erahnen (Wenn man davon ausgeht, dass ein Reader, der den Artikel gelesen hat und ihn für gut empfand, anschließend weitere Seiten besucht hat) , sie kommunizieren oder sonstiges.

Ein Beispiel als Segment wäre “Medium” = “rss” , das ganze sieht bei mir so aus:

rss2

Hier wurden die Segmente “Alle Benutzer” und “RSS” miteinander verknüpft. Ich sehe also, dass am 13. August 2009 (Heute) bereits 27 Besucher auf dem Blog waren (Ich habe seit über einem Monat keinen Artikel mehr geschrieben , normal ists mehr – ehrlich *g*). Von den 27 Usern kamen 11 über einen RSS feed zu mir .

So, ich hoffe ihr habt das System verstanden und könnt es gewinnbringend bei euch Einsetzen.

Wenn ihr etwas gegen die niedrigen Besucherzahlen auf Seo-news.at machen wollt, könnt ihr gerne darüber Twittern! Apropos Twitter, hier wird in Kürze ebenfalls ein Artikel folgen, wie man Twitter Traffic auf Blogs genauer Analysieren kann. Wenn ihr Fragen habt oder Autogrammwünsche äußern wollt, seid ihr herzlich zum Kommentieren eingeladen

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15. Juli 2009

SEOQuake und Wordpress

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Auch wenn es ansich keinen eigenen Blogpost “Wert” ist :

Wenn ihr SEOQUake + Firefox + Wordpress nutzt  und die Funktion “Line Trough nofollow Links” aktiviert habt, ändert SEOQuake den Quellcode des Wordpress Blogposts.
Ihr schreibt also euren Blogpost, fügt einen nofollow Link dazu (zB zu Affiliate Zwecken) und speichert den Post. SEOQuake hat den Code des Blogposts so verändert (mittels Style Angabe), dass nun JEDER den Link als durchgestrichen sieht. Die CTR von durchgestrichenen Links dürfte äußerst Mager sein

Daher gilt: Wenn ihr einen Blogpost schreibt, stellt entweder SEOQuake ganz aus (klickt 1x auf das Icon in der Statusbar) oder deaktiviert wenigstens die Line Trough Funktion.

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20. Juni 2009

WP 2.8: Freier Eintritt für alle

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Immer wieder wird von Einbrüchen in das Wordpress CMS gewarnt – ganze Blogsysteme werden übernommen, mit nicht jugendfreiem Inhalt beladen.
Zwar hat Wordpress.org schon 2008 reagiert und die sogenannten Secret Codes eingeführt, aber irgendwie ist dieser Kompromis auch nicht das wahre.

Selbst mit Version 2.8 hat es Wordpress nicht geschafft, diese Secret Keys bei der Installation zu fertigen – nichtmal ein Hinweis, dass sie manuell gesetzt werden müssen, existiert.
Es gibt sie zwar, wie man sie aber benutzt steht nirgends. Zwar tritt das Problem nur bei der deutschsprachigen Version auf, trotzdem sollte man die Sicherheitsschlüssel kontrollieren.

Es gibt 4 Codes:

define(’AUTH_KEY’, ‘put your unique phrase here’; // Trage hier eine beliebige, möglichst zufällige Phrase ein.
define(’SECURE_AUTH_KEY’, ‘put your unique phrase here’; // Trage hier eine beliebige, möglichst zufällige Phrase ein.
define(’LOGGED_IN_KEY’, ‘put your unique phrase here’; // Trage hier eine beliebige, möglichst zufällige Phrase ein.
define(’NONCE_KEY’, ‘put your unique phrase here’;

Standardmäßig steht das so in der wp-config.php , man sollte also unbedingt diese Werte angeben.

Wer kein Kreatives Köpfchen ist, kann sie sich auch kostenlos & zufällig generieren lassen: Zum Generator

Ob Wordpress es mit 2.8.1, dass ja in wenigen Tagen kommen soll, das fixt – ich glaub’s fast nicht..

Letzter Apell: Macht’s es – es dauert eine Minute und euer WP ist *halbwegs* sicher.

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17. Juni 2009

Wer braucht schon NOODP?

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Dass Google herumexperimentiert ist bekannt, aber alles hat seine Grenzen.
Derzeit bricht Google – zumindest in meinem Fall – eigene Gesetze.

Zwar testet Google schon länger die Snippets von Dmoz.org anstatt der Meta-Description zu nehmen, in letzter Zeit nimmt das jedoch kroteske Formen an.
Rund 1/3 meiner Websites wird mit dem Dmoz Snippet beschrieben, für reine “Tests” finde ich das enorm. Üblicherweise schaltet Google die Tests
ja bei wenigen Datencentern auf, um die Effizienz etc. zu testen – diesmal dürfte es “global” sein.

Was mich besonders Ärgert: Bei 3 meiner Websites habe ich das Noodp tag gesetzt (Ein Tag, dass die SuMas selber eingeführt haben, damit sie immer die Description nehmen), bei einer wird es schlicht ignoriert. Dabei wird das Snippet nur gezeigt, wenn die Indexdatei in den Serps steht – sobald eine Unterseite in den Serps steht, wird wenigstens dort das normale Snippet genommen.

Ich frage mich ernsthaft wieso man Regeln für Webmaster erstellt um sie anschließend zu brechen. Ähnliches hat auch Sistrix festgestellt – hier handelt es sich jedoch um X-Robots-Header

Das die Dmoz Snippets alles andere als CTR Freundlich sind, kann sich jeder selber vorstellen.

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15. Juni 2009

CTR von automatischen Descriptions

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Als erstes eine kleine Entschuldigung , dass die Artikel hier derzeit eher selten eintreffen – derzeit wird umgebaut, darum hab ich relativ wenig Freizeit

Was ich heute ansprechen will ist das erstellen von automatischen Descriptions , in diesem Fall durch Wordpress.
Die meisten “SEO Plugins” wie wpSeo oder All-in-One-SEO bieten die automatische generierung der Description an , dafür gibt es je nach Plugin unterschiedliche Varianten & Techniken.
Eine jedoch unterstützt jedes: Es wird eine bestimmte Anzahl an Wörtern vom Anfang des Artikels genommen – ich stell den Wert immer auf 20, aber das bleibt jedem selber überlassen.
In diesem Blogpost wäre die Description also “Als erstes eine kleine Entschuldigung , dass die Artikel hier derzeit eher selten eintreffen – derzeit wird umgebaut, darum hab ich relativ wenig Freizeit ”. Super, wenn jemand in den SERPS also auf diesen Blogpost stößt und diese Description liest, wird er sich erstmal wundern , da es absolut nicht zum Titel passt.
Was jedoch ein beachtlicher Teil der User merkt (Allein an der Description!) ist, dass es sich um einen Blog handelt. Und genau das finde ich interessant:

Ich  habe viele Projekte, ein großteil basiert auf Wordpress und jedes nutzt wpSeo. Bei den Projekten, wo es sich um echte Blogs handelt (dh. es kommt regelmäßig neuer Content hinzu etc.) habe ich automatische descriptions. Bei Informationsportalen arbeite ich eher mit Seiten als mit Artikeln (auch hier ist eine automatische Generierung möglich), daher nehme ich mir die Zeit und schreibe manuelle Descriptions. Bei wieder anderen , wo ich eine Kombination aus statischen Seiten und Artikeln habe, beschreibe ich die Seiten manuell, bei den Artikeln die wichtigsten & wenn ich gerade Zeit habe.
Was mir in letzter Zeit immer mehr auffällt ist dass die CTR von jenen Artikeln, wo die Description automatisch eingegeben wurde, beachtlich höher liegt.
Da mir das bei nahezu allen Projekten auffällt , halte ich das weniger für Zufall als vielmehr das Lernverhalten der User. Es scheint so, als vermuten User hinter einem Blog “interessantere” , gar “persönliche” Aspekte. Enorm aufgefallen ist es mir bei einer Domain, wo ich Testberichte schreibe (Wer mich kennt, weiß worum es geht ). Hier habe ich bei ein paar Geräten den Test gemacht und die CTR von der automatischen Generierung als auch von der manuellen Variante gemessen. Mein erste manuelle Description war:

Testbericht von [Modell] – Gleich kostenlos lesen!

Trotz #1 in den Serps war die Klickrate sehr niedrig.
Der zweite Text (Nach 1 Monat geändert) war:

Testbericht von [Modell]  – Erst lesen, dann kaufen!

Schon wesentlich besser, ca. 4% Unterschied.
So, es folgte eine automatische description, sie lautet

Heute habe ich den [Modell] getestet , den neuen Wlan Router von Linksys.  Der Router kostet 58€ und…….

Ab dann wurde (so ca.) die Description gekürzt.
Auch hier war die Klickrate nochmal um 3% höher als bei manuell Nr. 2
Es muss also die persönliche Sicht sehrwohl eine Art vertrauen geben – also noch ein manueller Versuch:

Hi, heute habe ich den [Modell] getestet – ein super Router , der jede Alltagssituation meister und hervorrande Ergebnisse erzielt hat.

Geändert wurde ja nicht viel – ich habe lediglich das Fazit eingebaut und ein paar Adjektive genutzt

Zwar stieg die CTR um “nur” 1%, trotzdem hat sich meine Vermutung bewiesen:

User vertrauen Bloggern eher, da sie in ihnen eher die journalistische als die kommerzielle Seite sehen.
Desto individueller man auf das Produkt eingeht, desto höher die CTR.
Am besten ist es, dabei eine natürlichen Testberichts-Anfang (In meinem Fall) wiederzugeben und
mit zusätzlichen Informationen zu versehen (zB Testbericht Fazit).

Was hier natürlich zu beachten ist ist die Zielgruppe. Wer (in meinem Fall) nach Wlan Hardware sucht, wird wahrscheinlich ein bisschen Ahnung haben und wissen, was ein Blog ist. Wer jedoch Sommerkleidung oder Gartenwerkzeug als Thema hat, muss das natürlich auch einberechnen – wieviele Gärtner kennen schon Blogs

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich freue mich über eure Meinung zu automatischen Beschreibungen!

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14. Mai 2009

Sistrix mit Affiliate Programm

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Huhu, gerade habe ich in der SISTRIX Toolbox das neue Feature “Affiliate Programm” gesehen.
Eigentlich weniger Feature, mehr Bonus

Es handelt sich – überraschung – um ein Affiliate Programm aus dem Hause Sistrix,
die Provision beträgt 10% auf Lifetime , die Cookiedauer ist 14 Tage.
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Das beworbene Produkt ist natürlich die SISTRIX Toolbox!

Nettes feature ist dass man die “aktiven” Cookies aufgelistet bekommt, samt Referer und Uhrzeit.

Das Partnerprogramm findet man unter https://tools.sistrix.de/account/affiliate?tid=3058 .
(Richtig geraten, ist mein Ref Link!)

Bilder:

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