30. April 2009

Besucher müssen Cookies zukünftig zustimmen!

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Zum Glück ist es zwar derzeit erst ein Vorschlag des Tschechischen EU-Ratspräsidenten:
Laut Shopbetreiber-News will der Politiker im “Telekom-Paket” , dass der Webseitenbesucher bei dem Aufruf einer neuen Website erst dem Setzen der Cookies zustimmen muss. Das Zustimmen soll dabei entweder via Popup oder einem externen Dienstanbieter erfolgen.

Würde dieser Vorschlag Gesetz, wäre das heutige Affiliate / Shopsystem schwer haltbar. Vor allem Shoptbetreiber, die den Warenkorb und sonstige Informationen in Cookies speichern, würden sehr hart darunter leiden. Als ob ein normaler Internet-User, der ebenmal eine CD übers Internet kaufen will , wissen, was ein “Cookie” ist. Am besten sie deutschen es noch ein, dann akzeptiert er es eher

Natürlich könnte man auch mit Session Links arbeiten , die bei dem Navigieren durch die Webseite jedesmal neu übergeben werden. Sollte diese Session ID jedoch in falsche Hände kommen, sieht’s schlecht aus.

Auch für Affiliates wäre es ein Schlag unter die Gürtellinie:  Neben den Tracking Cookies würden vor allem die PartnerProgramm-Cookies verschwinden. Cookielifteime = 0,  sozusagen. Sollte der User sich also nicht sofort entscheiden, ein Produkt zu kaufen (sondern zB erst nach einer Stunde (Währendessen hat er die Website natürlich verlassen)), gehen dem Affiliate die Einnahmen verloren. Wie man das sinnvoll via Session IDs lösen könnte ? Mir fällt keine Möglichkeit ein.

Interessant ist ebenfalls die Frage von Sabiro: Was passiert, wenn auf einer Webseite unterschiedliche Cookies  , zB von anderen Anbietern (Sei es Cookies von Affiliate Produkten oder Tracking) gespeichert werden? Muss der User dann jedes Cookie einzeln bestätigen?

Ich persönlich sehe keinen Sinn dahinter. Wenn ein User keine Cookies akzeptieren will, soll er sie im Browser ausschalten. Wer nicht weiß wie das geht, wird auch bei der Frage “Diese Website benutzt Cookies. Wollen Sie der Website den Zugriff erlauben?” erstmal hilflos schauen und wahrscheinlich “nein” drücken. Wieso denn auch, schließlich wird jeden Tag in den Medien vor Internet-”Abzocke” gewarnt.

Unterstützung bekommen die Affiliates & Shopbetreiber von dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), der die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Internetwirtschaft gefährdet sieht.

Zitat aus der aktuellen Pressemeldung des BVDW:

Nach geltendem Recht ist es bisher üblich, dass Diensteanbieter die Nutzer – etwa über entsprechende Datenschutzbestimmungen („Privacy Policy“) – transparent über Zweck und Einsatz von Cookies informieren und der Nutzer zudem über die selbstgewählten Einstellung seines Browsers entsprechende Einstellungen vornehmen kann. Dies sollte nach BVDW-Meinung unbedingt beibehalten werden.

Nicht umsonst gibt es Gesetze , die so etwas regeln.

Bleibt zu hoffen, dass der Vorschlag deutlichst korrigiert wird.

Wie seht ihr die Welt ohne Cookies? Was wären die Alternativen für Affiliates & Shopbetreiber?

Seht ihr Session-IDs als sinnvolle Alternative (zumindest bei Shop-Warenkorbsystemen)?

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24. April 2009

Blackhat – SEO für Youtube

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In letzter Zeit wird das Thema Universal Search immer bekannter, das Zeitalter des SEO für Youtube hat begonnen.
Viele Webmaster und vor allem Firmen haben früh verstanden, dass durch die Optimierung von Videofiles eine zusätzliche Trafficquelle bringt – sei es durch die in  Youtube integrierte  Suche oder eben das oben angesprochene Google Universal Search.

Natürlich gibt es wichtige Faktoren bei der Erstellung von Onlinevideos – von den “künstlerischen” und “Marketing-Tricks” mal abgesehen. Wie man Videos für Youtube optimiert hat der TagSeoBlog unlägst schön zusammengefasst.

Wie überall im Leben vermuteten auch hier einige “Experten” schnelles Geld und boten Linkbuilding und sogar “Onpage Optimierung”  für das Video an. Soweit sogut, abgesehen davon dass die meisten Links sowieso Spam waren funktionierte die Methode. Es war zu dieser Zeit auch schon länger bekannt, dass Youtube einen nicht so komplizierten ranking Algorythmus besitzt wie die normale Suche ,in der neben den “Onpage Kriterien” (siehe oben genannter Artikel) vor allem die Views , die Kommentare / Bewertung und die Subscriber des Video Posters eine große Rolle spielen. Defakto nichts, was man nicht fälschen könnte:

“Follower” auf Youtube, die Subscriber:
Eine Art “Freundschaft” auf Youtube – man wird über die neusten Videos des “Gefolgten” informiert

Bewertung: Kennt jeder, jeder registrierte User kann 1x pro Video seine Meinung in Punkten abgeben

Kommentare: Hier spielen neben der Anzahl der Kommentare vor allem die Bewertungen der Kommentare eine Rolle. Jeder Kommentar kann von anderen Usern bewertet werden, hat er eine Bewertung von -5 wird er als Spam markiert.

Views: Gibt an, wie oft ein Video gesehen wurde. Pro Stunde sind maximal 250 Views / IP möglich, wer also mehr als 250 Videos pro Stunde anschaut wird nicht mehr gezählt

Wie ihr seht, sind alle Faktoren relativ leicht zu umgehen . Entweder, man macht einen auf Engel und promotet sein Video in der Hoffnung, dass es gesehen & bewertet & kommentiert wird und der Viewer einem anschließend folgt.
In der Praxis dauert das meist lange, eine der wenigen Ausnahmen wären  Skandalvideos und Konzertmitschnitte (Offizielle Musikvideos wurden bekanntlich verboten)

Grund genug, ein bisschen Nachzuhelfen:

Im Internet kusieren vorgefertige Scripts, die pro Stunde hunderte Accounts generieren und dem Blackhat automatisch folgen. Natürlich schauen sie sich das Video an, Bewerten es mit 5* und geben einen Kommentar ab.
Das ganze dann ein paar tausend mal pro Stunde und schon ist man ganz oben mit dabei.
Da das ganze – wie nahezu alles im Spammy Bereich – mit Proxys läuft, ist man auch nicht an die 250 Videos/Stunde gebunden und hatan einem Abend ein paar Tausend Views mehr.

Das ganze wird dann noch öffentlich auf Ebay Angeboten und wird mit 100.000 Youtube Views angepriesen, Preis ca. 20€  . Mittlerweile gibt es komplette Serverfarmen, die ausschliesslich diese Aufgabe haben : Wo früher der User einen Stein auf F5 (Refresh) legte, werden nun Server für diese ehrenvolle Arbeit gebraucht.

Den Hauptschaden trägt natürlich Youtube – unlängst habe ich gelesen (Leider weis ich nicht mehr wo ), dass rund 30% des Traffics auf Youtube automatisiert ist. Wenn man bedenkt, dass Google mit Youtube alles andere als Gewinne einfährt, eine erschreckende Zahl. Dazu kommt natürlich noch der mögliche Qualitätsverlust für den User.
Die Frage, die ich mir stelle: Welche Möglichkeiten hat Google noch, den Algo zu verbessern? Was sollte als Faktor zählen, was nicht? Inwiefern kann man hier das System der normalen Suche nutzen? Wie kann man Spammern vorbeugen?

Youtube hat in kurzer Zeit relativ schnell reagiert und gleicht die Viewer mit einer Datenbank ab, in der alle bekannten Proxys gelistet sind. In der Praxis funktioniert das leider nicht so wie erwünscht – haben doch die “echten Spammer” eigene Proxys.

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07. April 2009

Tweetsmap – die wohl genauste Twittermap!

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Hi, und zuersteinmal Entschuldigung, dass hier fast ein Monat nichts los war Ich war 2 Wochen in Amerika, bei mir wird umgebaut und und und..einfach keine Zeit gehabt zum Bloggen

Auch wenn der Nachfolgende Beitrag nicht wirklich etwas mit Online Marketing / Suchmaschinenoptimierung zu tun hat, so will ich doch darüber schreiben .. Handelt es sich doch um mein Projekt

Das Projekt trägt den Namen TweetsMap und ist eine Twitter Map, die jedoch viel genauer ist als die gängigen “Mitbewerber”.
Bis dato funktionierten die meisten dieser Dienste auf der zuordnung von IP zu Städten, die Genauigkeit der Ergebnisse war daher begrentzt. Es war zwar genau genug um zu sehen, wohin in die Welt man so twittert (dh. wo die eigenen Follower sind), für das kennenlernen von Twitteren, die in der N

ähe wohnen jedoch denklick ungeeignet. Kompletten Beitrag lesen …

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